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NASSE MOORBE­WIRT­SCHAFTUNG ERLEBEN

Praxis sehen. Technik erleben. Wertschöpfung verstehen.

UNSERE FAHRTEN

DREI SCHWERPUNKT FAHRTEN

August 2026

Donaumoos + MoorWERT

Diese Mehrtagesfahrt führt zu zwei starken Praxisbeispielen in Süddeutschland: in das Schwäbische Donaumoos und zum Projekt MoorWERT im Landkreis Ostallgäu. Im Mittelpunkt stehen Moorentwicklung, Wassersteuerung, nasse Bewirtschaftung, landwirtschaftliche Nutzung, Beweidung, Streunutzung und mögliche Wertschöpfung aus Mooraufwuchs.

Die Fahrt richtet sich an Landwirte, Flächeneigentümer, Bewirtschafter, Beratung, Verwaltung, Wasser- und Bodenverbände sowie weitere Fachakteure, die sehen möchten, wie andere Regionen mit Moorflächen, Nutzungsperspektiven und praktischen Zielkonflikten umgehen.

Ausführliche Informationen

Das Donaumoos ist eine große Moorregion, in der seit vielen Jahren an Fragen von Moorentwicklung, Wasserhaushalt, Landwirtschaft, Eigentum, Infrastruktur und regionaler Steuerung gearbeitet wird. Für das Moornetzwerk Elbe-Weser ist dieser Blick besonders wertvoll, weil dort viele Themen sichtbar werden, die auch bei uns eine Rolle spielen: Wie lassen sich höhere Wasserstände, landwirtschaftliche Nutzung, Flächeneigentum und regionale Entwicklung zusammenbringen? Welche Konflikte entstehen? Welche Lösungen wurden bereits ausprobiert?

Ergänzend dazu bietet MoorWERT im Landkreis Ostallgäu einen praxisnahen Blick auf nasse Bewirtschaftungsformen, Nasswiesen, Beweidung, Streunutzung und Wertschöpfung. Hier geht es besonders um die Frage, wie Moorflächen nicht nur geschützt, sondern auch weiterhin sinnvoll genutzt werden können.

Was wollen wir uns anschauen?

  • großräumige Moorentwicklung und Wasserstandsmanagement
  • landwirtschaftliche Nutzung bei veränderten Wasserständen
  • Nasswiesen, Beweidung, Streunutzung und Moorbiomasse
  • praktische Fragen zu Befahrbarkeit, Mahd, Bergung und Abtransport
  • Wertschöpfung und Verwertung von Mooraufwuchs
  • Zusammenarbeit von Landwirtschaft, Projektträgern, Verwaltung und Eigentümern
  • Erfahrungen, Hemmnisse und Lösungsansätze aus anderen Moorregionen

Warum ist die Fahrt interessant?

Diese Fahrt zeigt sehr konkret, wie andere Regionen Moorentwicklung und landwirtschaftliche Nutzung miteinander verknüpfen. Für Landwirte und Flächeneigentümer ist besonders spannend, welche Nutzungspfade realistisch sind, welche praktischen Hürden auftreten und welche Ansätze möglicherweise auf den Elbe-Weser-Raum übertragbar sind.


  • Ort/Region
    Schwäbisches Donaumoos / Leipheim-Riedheim und MoorWERT / Landkreis Ostallgäu, Raum Marktoberdorf
  • Zeitraum
    geplant: 18.–20. August 2026 | Mehrtagesfahrt

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Oktober 2026

Drentsche Aa / Niederlande

Diese Tagesfahrt führt in die Drentsche Aa in den nördlichen Niederlanden. Dort werden auf rund 1.000 Hektar Natur- und Landschaftspflegeflächen praktische Pflegearbeiten organisiert und umgesetzt. Im Mittelpunkt stehen der Einsatz von Feuchtgebiets- und Raupentechnik der Firma mera Rabeler sowie das Flächenmanagement von Staatsbosbeheer.

Die Fahrt ist besonders interessant für Landwirte, Lohnunternehmen, Flächeneigentümer, Bewirtschafter, Naturschutzakteure und Verwaltungen, die sehen möchten, wie nasse und empfindliche Standorte praktisch gepflegt, befahren und gemanagt werden können.

Ausführliche Informationen

Die Drentsche Aa ist eine besondere Kulturlandschaft in den nördlichen Niederlanden. Landwirtschaft, Natur, Gewässer, Feuchtgrünland, Pflegeflächen und Naturschutzmanagement greifen dort eng ineinander. Für das Moornetzwerk Elbe-Weser ist das Gebiet interessant, weil hier großflächige Natur- und Landschaftspflege nicht nur geplant, sondern praktisch organisiert und umgesetzt wird.

Ein Schwerpunkt der Fahrt ist die Feuchtgebiets- und Raupentechnik von mera Rabeler. Wir wollen uns anschauen, wie nasse, empfindliche oder schwer befahrbare Flächen gepflegt werden können, ohne Boden und Grasnarbe unnötig zu schädigen. Ergänzend soll Staatsbosbeheer erläutern, wie Flächenmanagement, Landschaftspflege und Naturschutzpflege in der Drentsche Aa organisiert werden.

Was wollen wir uns anschauen?

  • Natur- und Landschaftspflege auf rund 1.000 Hektar Fläche
  • Feuchtgebiets- und Raupentechnik von mera Rabeler im praktischen Einsatz
  • bodenschonende Befahrung nasser und empfindlicher Standorte
  • Mahd, Pflege und Arbeiten unter schwierigen Flächenbedingungen
  • Organisation von Flächenmanagement und Naturschutzpflege durch Staatsbosbeheer
  • Zusammenarbeit zwischen Technikunternehmen, Flächenmanagement und Naturschutz
  • mögliche Übertragbarkeit auf Moor- und Feuchtgrünlandflächen im Elbe-Weser-Raum

Warum ist die Fahrt interessant?

Für Landwirte, Lohnunternehmen und Flächenbewirtschafter ist diese Fahrt besonders praxisnah: Es geht um Technik, die unter schwierigen Bedingungen tatsächlich eingesetzt wird. Gleichzeitig wird sichtbar, wie Landschaftspflege, Flächenmanagement und Naturschutz organisatorisch zusammenspielen. Damit bietet die Fahrt konkrete Anregungen für den Umgang mit nassen oder empfindlichen Flächen in unserer Region.

  • Ort/Region
    Raum Drentsche Aa, nördliche Niederlande, nahe Groningen
  • Zeitraum
    geplant: 19. Oktober 2026 | Tagesfahrt

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März 2027

Greifswald / Paludi-MV + Malchin / Ludwig Bork

Diese Fachfahrt verbindet Forschung, Praxisflächen und Verwertung. Im Raum Greifswald stehen das Greifswald Moor Centrum und Paludi-MV im Mittelpunkt. Ergänzend geht es nach Malchin zu Ludwig Bork, wo die Verwertung von Paludi-Biomasse eine zentrale Rolle spielt.

Die Fahrt richtet sich an alle, die nasse Moorbewirtschaftung nicht nur als Flächenthema betrachten, sondern die gesamte Kette verstehen möchten: Fläche, Wasserstand, Pflanzenbestand, Ernte, Logistik und Nutzung des Aufwuchses.

Ausführliche Informationen

Greifswald ist einer der zentralen Fachstandorte für Moorwissen und Paludikultur in Deutschland. In Verbindung mit Paludi-MV lassen sich dort praktische Ansätze nasser Moorbewirtschaftung anschauen. Im Mittelpunkt stehen Flächen, auf denen Paludikulturen wie Schilf, Rohrkolben oder andere nasse Nutzungsformen erprobt werden.

Ein zweiter wichtiger Baustein ist Malchin mit Ludwig Bork. Dort geht es um die Frage, was aus Paludi-Biomasse werden kann. Für das Moornetzwerk Elbe-Weser ist dieser Punkt entscheidend, weil nasse Bewirtschaftung nur dann langfristig interessant wird, wenn auch Verwertungswege für den Aufwuchs entstehen. Themen können Wärme, Fasern, Baustoffe, Einstreu, Verpackung, Biomassequalität, Lagerung und Abnehmerstrukturen sein.

Was wollen wir uns anschauen?

  • Greifswald Moor Centrum als Fachstandort für Moor und Paludikultur
  • Paludi-MV und praktische Ansätze nasser Moorbewirtschaftung
  • Paludikulturflächen mit Schilf, Rohrkolben oder Nassgrünland
  • Wasserstand, Flächeneinrichtung, Ernte und Logistik
  • Verwertung in Malchin mit Ludwig Bork
  • mögliche Nutzungspfade für Paludi-Biomasse
  • Anforderungen an Biomassequalität, Mengen, Lagerung und Abnehmer
  • Übertragbarkeit auf Wertschöpfungsketten im Elbe-Weser-Raum

Warum ist die Fahrt interessant?

Diese Fahrt zeigt die komplette Nutzungskette: von der nassen Fläche über Bewirtschaftung und Ernte bis zur Verwertung. Genau diese Verbindung ist entscheidend, wenn nasse Moorbewirtschaftung nicht nur ein Projektansatz bleiben soll, sondern für Betriebe, Eigentümer und Regionen wirtschaftlich anschlussfähig werden soll.


  • Ort/Region
    Greifswald, Paludi-MV-Projektflächen und Malchin
  • Zeitraum
    angedacht: März 2027 | Mehrtagesfahrt

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Vor Ort

WEITERE ANGEBOTE

laufend 2026/2027

Regionale Praxis & Technik

Nicht jedes Thema braucht eine große Busfahrt. Viele Fragen lassen sich am besten direkt auf der Fläche klären: Welche Technik trägt auf nassen Standorten? Welche Mähtechnik funktioniert? Wie lassen sich empfindliche Flächen bodenschonend bewirtschaften?

Ausführliche Informationen

Im Elbe-Weser-Raum möchten wir bei Bedarf kurzfristige Praxis- und Techniktermine organisieren. Wenn passende Maschinen in der Region im Einsatz sind oder auf einem örtlichen Betrieb ausprobiert werden, soll daraus nach Möglichkeit eine Vorführung für interessierte Betriebe, Lohnunternehmen, Eigentümer und Fachakteure entstehen.

Im Mittelpunkt stehen bodenschonende Schleppertechnik, angepasste Bereifung, besondere Mähtechnik, Doppelmessertechnik, Raupen- und Kettenlösungen sowie weitere Spezialtechnik für nasse oder empfindliche Flächen.

Was wollen wir uns anschauen?

  • bodenschonende Zug- und Schleppertechnik
  • Mähwerke, Doppelmesser und angepasste Erntetechnik
  • Bereifung, Reifendruck und Befahrbarkeit
  • Raupen-, Ketten- und Feuchtgebietstechnik
  • praktische Grenzen auf nassen und empfindlichen Flächen

Warum ist das interessant?

Für die Praxis zählt: Kommt die Maschine auf die Fläche? Hält die Grasnarbe? Wie sauber ist der Schnitt? Wie funktioniert Bergung und Abtransport? Genau solche Fragen lassen sich am besten direkt bei einer Vorführung vor Ort besprechen.

  • Ort/Region

    Elbe-Weser-Raum

  • Zeitraum

    laufend 2026/2027 | kurze Vor-Ort-Termine

WEITERE ANGEBOTE

Beratung & regionale Beispiele

laufend 2026/2027

Landwirtschaft­liche Moor­schutz­beratung Elbe-Weser

Die Landwirtschaftliche Moorschutzberatung Elbe-Weser ist ein regionales Beratungsangebot für landwirtschaftliche Betriebe und Flächeneigentümer. Ergänzend zur einzelbetrieblichen Beratung können gemeinsame Fach- und Feldtermine helfen, typische Fragen aus der Praxis einzuordnen.

Ausführliche Informationen

Bei Vor-Ort-Terminen mit der Landwirtschaftlichen Moorschutzberatung sollen konkrete Praxisfragen im Mittelpunkt stehen: Welche Moorstandorte gibt es in der Region? Was bedeutet nasse oder moorschonende Bewirtschaftung für Betriebe und Eigentümer? Welche ersten Schritte sind sinnvoll, wenn man sich mit dem Thema befassen möchte?

Die Termine sollen bewusst praxisnah bleiben und keine Grundsatzveranstaltungen ersetzen. Ziel ist es, interessierten Betrieben und Eigentümern Orientierung zu geben und anhand regionaler Beispiele ins Gespräch zu kommen.

Was wollen wir uns anschauen?

  • typische Fragen aus Landwirtschaft und Flächeneigentum
  • regionale Moorstandorte und Bewirtschaftungsfragen
  • erste fachliche Einschätzungen vor Ort
  • Beispiele für moorschonende oder nasse Bewirtschaftung
  • Hinweise zu Beratungs- und Fördermöglichkeiten

Warum ist das interessant?

Viele Betriebe haben ähnliche Fragen, möchten aber zunächst niedrigschwellig einsteigen. Gemeinsame Feldtermine können helfen, die Themen besser zu sortieren und zu prüfen, welche Ansätze für die eigene Fläche überhaupt infrage kommen.

Achtung: Es handelt sich nicht um eine einzelbetriebliche Beratung. Für eine einzelbetriebliche Beratung wenden Sie sich bitte an Meike Backes:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.


  • Ort/Region
    Elbe-Weser-Raum
  • Zeitraum
    laufend 2026/2027 | Fach- und Feldtermine

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2026/2027

RoNNi / Rohrkolben-Praxisfeld

Im Projekt RoNNi geht es um Rohrkolbenanbau auf nassen Niedermoorstandorten. Bei einem Feldtermin in der Stadt Geestland sollen die dort angelegten Polderflächen besichtigt werden.

Ausführliche Informationen

In der Stadt Geestland wurden im Rahmen von RoNNi zwei Rohrkolben-Polder angelegt: ein kleinerer Polder und ein größerer Polder mit rund zehn Hektar Fläche. Bei einem Feldtermin möchten wir uns anschauen, wie solche Polderflächen aufgebaut sind, wie die Anlage praktisch angegangen wurde und welche Ziele mit dem Projekt verfolgt werden.

Dabei geht es nicht um eine fertige Musterlösung, sondern um ein konkretes Praxisbeispiel: Wie sieht Rohrkolbenanbau auf nassen Niedermoorstandorten aus? Welche Fragen stellen sich bei Wasserhaltung, Etablierung, Pflege und späterer Verwertung? Und welche ersten Erkenntnisse liegen bereits vor?

Was wollen wir uns anschauen?

  • Polderflächen in der Stadt Geestland
  • Aufbau und Grundprinzip der Rohrkolben-Polder
  • Rohrkolben als Paludikultur auf Niedermoor
  • Wasserhaltung, Etablierung und Flächenentwicklung
  • Projektziele, erste Erfahrungen und offene Fragen

Warum ist das interessant?

RoNNi zeigt vor Ort, wie eine Paludikulturfläche praktisch angelegt werden kann. Für Landwirte, Eigentümer, Kommunen und Fachakteure wird dadurch besser greifbar, welche Voraussetzungen Rohrkolbenanbau braucht und welche Chancen und Herausforderungen damit verbunden sind.

  • Ort/Region
    Stadt Geestland
  • Zeitraum
    2026/2027 | Feldtermin

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2026/2027

OptiMuM / Torfmoos­pflan­zung

OptiMuM zeigt, wie Torfmoose auf Hochmoorstandorten zur Unterstützung der Renaturierung angesiedelt werden können. Im Mittelpunkt steht nicht die gewerbliche Nutzung, sondern die Entwicklung hochmoortypischer Vegetation.

Ausführliche Informationen

Bei einem Vor-Ort-Termin im Ahlenmoor möchten wir uns anschauen, wie Torfmoose ausgebracht und etabliert werden. Das Projekt ist besonders interessant, weil es einen anderen Moorstandort betrifft als Rohrkolben oder Nasswiesen: Hier geht es um Hochmoorentwicklung und Renaturierung.

Wichtig ist die klare Einordnung: Die Torfmoos-Anpflanzung dient hier der Renaturierung und Entwicklung hochmoortypischer Vegetation. Es handelt sich nicht um ein gewerbliches Torfmoos-Anbauprojekt.

Was wollen wir uns anschauen?

  • Torfmoos-Anpflanzung im Ahlenmoor
  • Hochmoor-Renaturierung im Praxismaßstab
  • Wasserstand, Flächeneinrichtung und Etablierung
  • Ziele und erste Erfahrungen aus dem Projekt

Warum ist das interessant?

Der Termin macht sichtbar, dass „Moor“ nicht gleich „Moor“ ist. Für Eigentümer, Landwirtschaft, Naturschutz und Verwaltung ist es wichtig zu verstehen, welche Ansätze auf Hochmoorstandorten sinnvoll sind und warum sie sich von Niedermoor-Paludikulturen unterscheiden.

  • Ort/Region
    Ahlenmoor / Landkreis Cuxhaven
  • Zeitraum
    2026/2027 | Feldtermin

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2026/2027

GreenMoor I + GreenMoor II

GreenMoor I und GreenMoor II beschäftigen sich mit Grünlandnutzung auf Moorstandorten bei höheren Wasserständen. Die Projekte liegen auf unterschiedlichen Moorstandorten und zeigen, wie Weide- und Schnittnutzung unter veränderten Bedingungen erprobt werden.

Ausführliche Informationen

Bei GreenMoor I und GreenMoor II steht eine Frage im Mittelpunkt, die viele Betriebe direkt betrifft: Wie kann Grünland auf Moorstandorten weiter bewirtschaftet werden, wenn Wasserstände angehoben werden?

Die Projekte betrachten unterschiedliche Moorstandorte und Nutzungssituationen. Es geht um Weide- und Schnittnutzung, Wasserstand, Tragfähigkeit, Düngung, Pflanzenbestand, Tierhaltung und Klimawirkung. Bei einem Feldtermin oder einer kombinierten Tagesfahrt sollen die Projektziele, der Versuchsaufbau und erste Erkenntnisse vorgestellt werden.

Was wollen wir uns anschauen?

  • Grünlandnutzung bei höheren Wasserständen
  • unterschiedliche Moorstandorte in Wesermarsch und Bremen
  • Weide- und Schnittnutzung unter Praxisbedingungen
  • Tragfähigkeit, Trittfestigkeit und Pflanzenbestand
  • Projektziele, Versuchsaufbau und erste Erkenntnisse
  • Bedeutung für Milchvieh- und Grünlandbetriebe
  • Erfahrungen, Hemmnisse und Lösungsansätze aus anderen Moorregionen

Warum ist das interessant?

GreenMoor I und II greifen eine Kernfrage landwirtschaftlicher Moorregionen auf: Wie weit lässt sich Grünlandnutzung anpassen, ohne die Betriebe aus dem Blick zu verlieren? Für Landwirte und Eigentümer sind diese Projekte besonders praxisnah, weil sie direkt an Fragen der Weide- und Schnittnutzung anknüpfen.


  • Ort/Region
    Wesermarsch und Bremen
  • Zeitraum
    2026/2027 | Feldtermin / kombinierte Tagesfahrt

2026/2027

LivingLab Teufelsmoor

Das LivingLab Teufelsmoor verbindet nasse Moorbewirtschaftung mit innovativer Aufwuchsverwertung. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Fläche, Ernte, Biomassequalität und regionale Wertschöpfung zusammengebracht werden können.

Ausführliche Informationen

Das LivingLab Teufelsmoor ist als praxisnahes Reallabor angelegt. Auf Moorflächen im Landkreis Osterholz geht es um klima- und naturschutzorientierte Nassbewirtschaftung und die Frage, wie der entstehende Aufwuchs sinnvoll verwertet werden kann.

Bei einer Tagesveranstaltung möchten wir den Blick auf die gesamte Kette richten: Wasserstand, Pflanzenbestand, Ernte, Logistik, Biomassequalität und mögliche Produkte. Besonders interessant ist der Austausch zwischen Landwirtschaft, Forschung, Naturschutz, Verwaltung und möglichen Verwertungspartnern.

Was wollen wir uns anschauen?

  • nasse Moorbewirtschaftung im Teufelsmoor
  • Aufwuchs, Ernte und Biomassequalität
  • technische und logistische Fragen
  • mögliche regionale Verwertungswege
  • Zusammenarbeit von Praxis, Forschung und Wirtschaft
  • Chancen und Grenzen neuer Wertschöpfungsketten

Warum ist das interessant?

Das LivingLab zeigt, dass nasse Moorbewirtschaftung nur dann tragfähig wird, wenn auch die Verwertung des Aufwuchses mitgedacht wird. Für den Elbe-Weser-Raum ist dieser Ansatz besonders wertvoll, weil ähnliche Fragen auch hier entstehen werden.

  • Ort/Region
    Landkreis Osterholz / Teufelsmoor
  • Zeitraum
    2026/2027 | Tagesveranstaltung

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WO GEHT ES HIN?

VERWERTUNG & WEITERE FAHRTEN

2026/2027

Schleswig-Holstein: UMZOG / Oldenburger Graben + Klimafarm

Diese Zweitagesfahrt führt nach Schleswig-Holstein. Im Mittelpunkt stehen zuerst UMZOG / Oldenburger Graben und anschließend die Klimafarm. Je nach Interesse und Anmeldezahl können die Bausteine auch einzeln angeboten werden.

Ausführliche Informationen

Der Oldenburger Graben ist eine große landwirtschaftlich geprägte Niederungsregion. Im Projekt UMZOG wird daran gearbeitet, wie Landwirtschaft, Moorentwicklung, Eigentum, Nutzung und regionale Wertschöpfung gemeinsam gedacht werden können. Besonders interessant ist der kooperative Ansatz: Es geht nicht nur um einzelne Flächen, sondern um eine ganze Region und die Frage, wie Betriebe und Eigentümer langfristige Perspektiven behalten können.

Ergänzend dazu zeigt die Klimafarm in der Eider-Treene-Sorge-Niederung, wie nasses Moorgrünland bewirtschaftet und der Aufwuchs genutzt werden kann. Dort stehen Ernte, Moorbiomasse, Produktentwicklung und Wertschöpfung im Mittelpunkt.

Was wollen wir uns anschauen?

  • UMZOG / Oldenburger Graben als regionaler Kooperationsansatz
  • landwirtschaftliche Nutzungsperspektiven in einer Niederungsregion
  • Einbindung von Betrieben, Eigentümern und regionalen Akteuren
  • Klimafarm als Beispiel für nasses Moorgrünland
  • Ernte, Aufwuchs und mögliche Verwertung von Moorbiomasse
  • Produktentwicklung und regionale Wertschöpfung

Warum ist das interessant?

Schleswig-Holstein zeigt zwei wichtige Perspektiven: eine regionale Strategie für eine ganze Niederungslandschaft und ein Praxisprojekt zur Nutzung von Mooraufwuchs. Für den Elbe-Weser-Raum ist beides relevant: Wie organisiert man den Prozess in der Region, und wie kann aus nassen Flächen verwertbare Biomasse entstehen?

  • Ort/Region
    Oldenburger Graben und Eider-Treene-Sorge-Niederung
  • Zeitraum
    2026/2027 | Zweitagesfahrt

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vorgesehen für 2027

Niederlande/Friesland

Diese Zweitagesfahrt führt zum Veenweiden Innovatiecentrum in Zegveld und nach Friesland zu Circulair Friesland. Im Mittelpunkt stehen Moorweiden, Wasser, Landwirtschaft, neue Geschäftsmodelle, biobasierte Materialien und regionale Kreislaufwirtschaft.

Ausführliche Informationen

Die Niederlande beschäftigen sich seit vielen Jahren intensiv mit der Zukunft der Moorweiden. Das Veenweiden Innovatiecentrum in Zegveld arbeitet an Innovationen für vitale und nachhaltige Moorweidengebiete. Themen sind unter anderem Wasser, Boden, Pflanze, Tier, Betriebssysteme und neue Perspektiven für Landwirtschaft auf Moorstandorten.

Der zweite Baustein führt nach Friesland. Circulair Friesland steht für eine regionale Kreislaufwirtschaft, bei der Unternehmen, Landwirtschaft, öffentliche Hand und Wissensträger zusammenarbeiten. Besonders interessant sind dort biobasierte Materialien, regionale Wertschöpfungsketten und die Frage, wie aus Rohstoffen neue Produkte und Geschäftsmodelle entstehen können.

Was wollen wir uns anschauen?

  • Veenweiden Innovatiecentrum in Zegveld
  • Moorweiden, Wasserstand und betriebliche Anpassung
  • neue Betriebskonzepte für Landwirtschaft auf Moorstandorten
  • Circulair Friesland in Leeuwarden / Friesland
  • regionale Kreislaufwirtschaft und biobasierte Materialien
  • Zusammenarbeit von Landwirtschaft, Unternehmen und öffentlicher Hand
  • Übertragbarkeit auf Wertschöpfungsketten im Elbe-Weser-Raum

Warum ist das interessant?

Diese Fahrt verbindet landwirtschaftliche Praxisfragen mit regionaler Wirtschaftsentwicklung. Für Landwirte, Unternehmen, Beratung und Verwaltung ist spannend, wie andere Regionen neue Geschäftsmodelle, biobasierte Rohstoffe und Kreislaufwirtschaft organisieren – und was davon für Moorbiomasse und Wertschöpfung im Elbe-Weser-Raum nutzbar sein könnte.

  • Ort/Region
    Zegveld und Leeuwarden / Friesland
  • Zeitraum
    vorgesehen für 2027 | Zweitagesfahrt

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